Venen- und Lymphkompetenz - Center in Hessen

Lip- und Lymphödem - Therapie mit flachgestrickten Kompressionsstrümpfen

Venentherapie mit Rundstrick Kompressionsstrümpfe

Die meisten Venenleiden können mit einer gezielten Kompressionstherapie behandelt werden. Zum Einsatz kommen medizinische, rundgestrickte Kompressionsstrümpfe, die Ihre Venen tatkräftig bei ihrer Arbeit unterstützen. In unseren Venen- und Lymphkompetenz-Centern werden Sie beraten und vermessen, was für eine Erstversorgung unbedingt erforderlich ist.

Sofern Sie Ihre Größe kennen und keine Maßanfertigung notwendig ist, können Sie Ihre Kompressionsstrümpfe auch bei uns im Onlineshop sowohl mit als auch ohne Rezept bestellen. Bei einer Nachbestellung sollte die letzte Messung nicht länger als ein halbes Jahr her sein. 

Hier geht es zur Online Produktwelt rundgestrickte Kompressionsstrümpfe

Ödemtherapie bei Lip- und Lymphödem - Flachstrick Kompressionsstrümpfe

Ein Lip- und/oder Lymphödem verändert das Leben, denn die chronische Krankheit wird zum ständigen Begleiter. Die gute Nachricht: Es gibt Therapiemöglichkeiten!

Obwohl es sich beim Lipödem und Lymphödem um unterschiedliche Erkrankungen handelt, gibt es bei der Behandlung gemeinsame Therapieansätze. Denn auch bei dem Lipödem kommt es sehr häufig zu einem Lymphstau im Gewebe. Ein Lymphstau verursacht ein Schwere-, Druck- und Spannungsgefühl in Armen und/oder Beinen. Die Haut an den betroffenen Körperregionen ist fest, prall und angespannt. Die vermehrte Lymphflüssigkeit im Gewebe kann die Immunabwehr reduzieren und es kann zu Folgeerkrankungen kommen. Um diese möglichst zu vermeiden oder zu mindern, ist eine konsequente Therapie erforderlich.

Lymphstau 

Begleitend zur physikalischen Entstauungstherapie kommt eine Kompressionstherapie zum Einsatz. Dadurch lassen sich die Beschwerden minimieren und die Lebensqualität verbessern. Medizinische, flachgestrickte Kompressionsstrümpfe sorgen nach erfolgter Lymphdrainage dafür, dass ein erneuter Lymphstau vermieden wird. Beim Lipödem soll durch die Kompressionsstrümpfe ein weiteres Fortschreiten des Ödems so weit wie möglich verhindert oder zumindest verlangsamt werden.

Flachstrick Kompressionsstrümpfe - so bunt wie das Leben

Mit den modischen Farben und Mustern, beispielweise von mediven® flachstrickten Kompressionsstrümpfen wollen wir Ödem-Patientinnen für mehr Selbstbewusstsein und Individualität begeistern. Mit langjähriger Erfahrung in Beratung und Maßnehmen helfen wir Ihnen bei der Auswahl der richtigen Kompression und zeigen Ihnen, wie vielfältig einsetzbar diese ist.  

 

 

Kommen Sie in eines unserer Sanitätshäuser und lassen Sie sich vor Ort beraten! 

Wir führen eine fachgerechte Vermessung durch und wählen die für Sie geeignete Kompressionsware aus. Sie wählen anschließend die Farbe, die am besten zu Ihnen passt! Bei maßgefertigter Ware informieren wir Sie, wenn die bestellte Ware bei uns eingetroffen ist. Sie entscheiden dann, ob Sie die Ware selbst abholen möchten oder ob wir sie Ihnen zuschicken sollen. 

An den folgenden Standorten finden Sie ein Venen- und Lymphkompetenz-Center in Hessen:  

Sanitätshaus Kaphingst in Vellmar

Sanitätshaus Kaphingst in Kassel / Königsgalerie

Sanitätshaus Frankenberg

Sanitätshaus Homberg / Efze

Sanitätshaus Schwalmstadt / Treysa

Sanitätshaus Biedenkopf

Sanitätshaus Stadtallendorf

Sanitätshaus Marburg / Wehrda

Sanitätshaus Marburg / City

Sanitätshaus Gießen

Sanitätshaus Friedberg

Sanitätshaus Bad Nauheim

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Was ist ein Lymphödem?

Bei einem Lymphödem kommt es zu einer Störung des Lymphflusses und dadurch zu einem Flüssigkeitsstau im Gewebe. Der Lymphdruck in den Gefäßen nimmt zu. Durch den erhöhten Druck wird die Lymphflüssigkeit aus den Lymphbahnen in das umliegende Gewebe gedrückt und es kommt zu Schwellungen in den Armen, Beinen oder auch anderen Körperteilen. Betroffen sind überwiegend Frauen.

Für den Stau im Gewebe gibt es zwei Ursachen: 

  • Das primäre Lymphödem, das angeboren ist und bei dem die Lymphbahnen und -knoten nicht richtig ausgebildet sind.
  • Das sekundäre Lymphödem, das durch Operation, Infektion oder eine andere Art der Verletzung ausgelöst wird. Häufigste Ursache sind Operationen, bei denen die Lymphbahnen und -knoten verletzt werden. 

Schätzungen zufolge ist nur 1 % aller Lymphödeme primär erworben.

Stadien des Lymphödems:

Stadium 0: Das subklinische Stadium, in dem es noch keine sichtbaren Schwellungen gibt.

Stadium I: Eine erste Flüssigkeitsansammlung im Gewebe findet statt und es kommt zu sichtbaren Schwellungen, die aber durch Hochlagern wieder zurück gehen.

Stadium II: Die Schwellung in den Gliedmaßen geht durch Hochlagern nicht mehr zurück. Das Gewebe ist bereits verhärtet und es lassen sich unter Umständen keine Dellen mehr eindrücken.

Stadium III: Die Schwellung ist extrem und das Gewebe ist stark verhärtet und lässt sich nicht mehr eindrücken. Die Haut ist anfällig für Wunden, die nur noch schlecht abheilen.

Symptome eines Lymphödems:

  • Positives Stemmer’sches Zeichen: Die Hautfalte an der zweiten und dritten Zehe bzw. am zweiten und dritten Finger ist verdickt und lässt sich nicht abheben.
  • Die Extremitäten sind häufig nur einseitig betroffen. Das Lymphödem kann aber auch beidseitig auftreten (primäres Lymphödem).
  • Im Gegensatz zum Lipödem ist das Lymphödem erst einmal nicht schmerzhaft. Es kann sich aber eine Überempfindlichkeit der Gliedmaßen einstellen.
  • Die betroffenen Stellen sind geschwollen und prall mit Flüssigkeit gefüllt.
  • Schwere Beine oder Arme, ein Spannungsgefühl oder Kribbeln in den betroffenen Gliedmaßen können hinzukommen.

Was hilft beim Lymphödem? 

Beim Lymphödem hilft eine Kombination aus manueller Lymphdrainage und begleitender Kompressionstherapie mit den richtigen Kompressionsstrümpfen. Eine apparative, intermittierende Kompression kann die manuelle Lymphdrainage sinnvoll unterstützen. Eine ausgewogene Ernährung sowie eine gelenkschonende Sportart sind ebenfalls hilfreich. 

Was ist ein Lipödem? 

Das Lipödem ist eine Fettverteilungsstörung und betrifft fast ausschließlich Frauen. Vermutet werden hormonelle Faktoren als Ursache. Es kommt zu einer Fettverteilungsstörung vorwiegend an Ober- und Unterschenkeln sowie im Hüftbereich. Es können aber auch die Arme betroffen sein. Sollten Sie eines oder mehrere der nachfolgenden Symptome bei sich erkennen, sollten Sie die Symptome von einem Facharzt abklären lassen. Dieser wird Ihnen die richtige Therapie empfehlen.

Symptome eines Lipödems:

  • Ein Lipödem tritt immer symmetrisch auf. 
  • Negatives Stemmer’sches Zeichen: Die Hautfalte an der zweiten und dritten Zehe bzw. am zweiten und dritten Finger ist nicht verdickt und lässt sich abheben.
  • Neigung zu Besenreisern und Blutergüssen
  • Knötchenbildung unter der Haut und typische Dellen
  • Die Schwellung der Unterschenkel nimmt in der zweiten Tageshälfte zu
  • Die Haut ist berührungs- und druckschmerzempfindlich
  • Familiäre Vorbelastung 

Das Lipödem lässt sich in 4 Stadien aufteilen:

Sta­dium I: glatte Haut­ober­flä­che, verdicktes Unter­haut­fett, feinknotige Gewebestruktur

Sta­dium II: unebene, dellige Haut­ober­flä­che, grobknotige Gewebe­struk­tur,  die typischen "Reiterhosen" an den Beinen

Sta­dium III: Gewebe ist zusätz­lich der­b und fest, defor­mie­rende Fett­lap­pen

Sta­dium IV: Zusätzlich starkes Lymphödem und die Erkrankung hat sich bis zu den Hand- und Fußknöcheln ausgedehnt

Was hilft beim Lipödem?

Im Anfangsstadium helfen Sport, eine gesunde Ernährung, eine Lymphdrainage, eine richtige Pflege der Haut sowie die richtige Kompressionstherapie. Im fortgeschrittenen Stadium hilft nur noch eine Operation, die Liposuktion, also  "Fettabsaugung". Begleitend dazu erfolgt nach der Operation ebenfalls eine Kompressionstherapie, um das Operationsergebnis zu halten.

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